Mit dem Klimagipfel in Paris 2015 ist ein wichtiger Meilenstein für den globalen Klimaschutz erreicht worden. Drei Jahre später spricht der Weltklimarat IPCC allerdings eine deutliche Warnung aus, mahnt zu stärkerem Engagement in sämtlichen Bereichen wie Energie, Industrie, Gebäude und Transport, in den Städten und auf dem Land und fordert einen Stopp der Erderwärmung bei 1,5 Grad. Denn bereits bei dem etablierten 2-Grad-Ziel fielen die Folgen der Erwärmung wesentlich dramatischer aus. Ohne weitere Anstrengung steuert die Welt auf eine Erwärmung von drei bis vier Grad zu. Eine solche Entwicklung hätte schwerwiegende Folgen für uns alle.

Die Klimaschutzdebatte ist aber auch eine Gerechtigkeitsdebatte, denn die am stärksten Betroffenen sind nicht die Hauptverursacher, sondern die bereits benachteiligten Länder des globalen Südens, die sich zudem weniger gut an die Folgen anpassen können.

 

Wie können wir das 1,5-Grad-Ziel erreichen? Welche Anstrengungen sind bereits zur Erreichung dieses Ziels unternommen worden? Waren diese Anstrengungen erfolgreich?  Was sind die wichtigsten Klimaschutz-Maßnahmen? Was steht einer erfolgreichen Klimaschutz-Strategie im Weg? Wie kann Klimaschutz gerecht gestaltet werden?

Diese und weitere Fragen sollen im Seminar diskutiert werden.

Die Veranstaltung ist komplementär zu dem Seminar „Texte der Umweltethik“ bei Prof. Martin Gorke und kann ‚analog‘ angerechnet werden.