Der Einfluss des amerikanischen Kinos auf die globale Kultur ist unbestreitbar immens. Hollywood-Filme formen unsere Vorstellungen normativen Verhaltens. Nach David Bordwell ist z.B. die Promotion heterosexueller, monogamer Beziehungen eine ideologische Basis Hollywoods. Doch auch performative Geschlechterrollen von Maskulinität und Femininität werden durch Hollywood geprägt. Dieses Seminar beleuchtet mithilfe von gender- und filmtheroetischen Texten anhand von exemplarischen Filmen die Art und Weise, wie das amerikanische Kino in verschiedenen Jahrzehnten und Genres kulturelle Identitäten im Hinblick auf Geschlecht und Sexualität geformt und in Frage gestellt hat.

Die Seminarsprache ist Deutsch. Filme und Texte werden allerdings auf Englisch zur Verfügung gestellt.